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17.02.2016

10 Produkte mit dem „digita 2016“ ausgezeichnet. Deutscher Bildungsmedienpreis zum 21. Mal vergeben

 
Köln, den 17. Februar 2016. - Mit digitalen Bildungsmedien zu lernen gehört inzwischen zum Alltag in Schule, Hochschule, beruflicher Bildung und im privaten Leben. Dies wird auf der diesjährigen didacta - die Bildungsmesse überaus deutlich. Eine wichtige Orientierung über herausragende Angebote gibt der heute auf der didacta in Köln verliehene Deutsche Bildungsmedien-Preis „digita 2016“, mit dem zehn beispielgebende Angebote ausgezeichnet wurden.

 
   
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Die Schirmherrschaft des „digita 2016“ übernahm die nordrhein-westfälische Ministerin für Schule und Weiterbildung Sylvia Löhrmann. Sie sagte auf der Preisverleihung: „Die Digitalisierung bietet für den Bildungsbereich viele Chancen der Qualitätsentwicklung. Digital aufbereitete und gestaltete Lernmittel und Unterrichtsmaterialien eröffnen neue Möglichkeiten der Vermittlung von Lerninhalten und schaffen neue Zugänge zum Wissenserwerb. Dies spielt gerade für den Unterricht in heterogenen Schülergruppen eine große Rolle, da die Inhalte auf die einzelne Schülerin und den einzelnen Schüler individuell abgestimmt präsentiert werden können. Digitale Lernmittel können somit – richtig eingesetzt – zu mehr Chancengerechtigkeit in der Schule beitragen. Die heute ausgezeichneten Bildungsmedien weisen dabei mit ihren innovativen Konzepten den Weg. Besonders freue ich mich, dass mit dem „BioBook NRW“ ein für Nordrhein-Westfalen entwickeltes Projekt zu den Gewinnern gehört.“


Der Sprecher der „digita“-Jury Prof. Dr. Wilfried Hendricks sagte mit Blick auf den nationalen IT-Gipfel: "Auf der digitalen Agenda muss der Bildungssektor angemessen vertreten sein. Wer Industrie 4.0 propagiert, darf nicht nur in die Technik, sondern muss auch in die Menschen investieren. Bildung in der digitalen Welt braucht Lern- und Lehrmittel, wie sie von den diesjährigen digita-Preisträgern hervorragend repräsentiert werden."

 


Der Deutsche Bildungsmedien-Preis „digita“ wurde in diesem Jahr zum 21. Mal verliehen. Er zählt zu den renommiertesten Preisen in der Bildungsbranche im deutschsprachigen Raum. Seit 1995 spiegelt der „digita“ die Entwicklung der digitalen Bildungsmedien. Träger des „digita“ ist das IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin.


Zur digita-Jury gehören in diesem Jahr Paul Eschbach (Ministerium für Schule und Weiterbildung, Nordrhein-Westfalen), Michael Härtel (BIBB - Bundesinstitut für Berufsbildung), Prof. Dr. Wilfried Hendricks (IBI - Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft), Martin Hüppe (Bündnis für Bildung), Dr. Katja Kantelberg (learning.de), Jana Kausch (Initiative D21) und Gerhard Seiler (freiberuflicher Digitalberater).In einer ersten Runde hatte die Jury nach ausführlicher Beratung mit Fachgutachterinnen und -gutachtern 17 Produkte für den „digita 2016“ nominiert, unter denen dann die 10 Preisträger ermittelt wurden.

 


In der Kategorie Allgemeinbildende Schule ging der Preis in der Sparte Grundschule an „Pedalpiraten“ ([id.] Text & Konzept, Inka Daum, Jena), ein interaktives Angebot für Fahrradfreunde, das nicht nur Sicherheit im Straßenverkehr, sondern auch im Datenverkehr vermittelt.

In der Sparte Sekundarstufe I gewann „BioBook NRW” (FWU Institut für Film und Bild gGmbH, Grünwald), ein vollständiges epochales digitalisiertes Lern- und Lehrwerk für das Schulfach Biologie der 5. Und 6. Klasse.

In der Sparte Sekundarstufe II wurde der Preis verliehen an „Der Niedersächsische Filmkanon“ (Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ), Hildesheim), das die Entwicklung von Medienkompetenz unterstützt.


In der Kategorie Privates Lernen ging der Preis in der Sparte über 6 Jahre an „logo! Flucht nach Europa – Hoffnung auf ein besseres Leben“ (ZDF tivi, Mainz), eine kindgerechte Aufklärung über das aktuell präsenteste gesellschaftspolitische Thema.

In der Sparte über 10 Jahre gewann mit „The Land of the Magic Flute“ (Interactive Media Foundation gGmbH, Berlin) eine crossmediale Adaption von Mozarts Zauberflöte.

In der Sparte über 16 Jahre ging die Auszeichnung an „Bigband Drumming. Ein Praxis-Lehrgang mit Video-Tutorial für Schlagzeuger, Bandleader und Arrangeure“ (Helbling Verlag GmbH, Esslingen).

 


In der Kategorie Berufliche Bildung und Studium erhielt den Preis: „Virtuelle Apotheke“ (TÜV Rheinland Akademie GmbH, Düsseldorf), ein Weiterbildungsangebot für Apotheken-Personal.

„Lernraum“ (Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, Stuttgart), eine Arbeitsumgebung zur Gestaltung von digitalen Lernarrangements siegte in der Kategorie Didaktische Werkzeuge.


Der Förderpreis ging an die Webseite „MatheGuru“ (Wanja Hemmerich, Wiesbaden), in der mathematisches Wissen vermittelt und geübt wird.

Den Sonderpreis vergab die Jury an „Actionbound“ (Zwick und Rauprich GbR, Berlin), eine App zur Gestaltung von unterhaltsamen und lehrreichen Multimediatouren, hervorragend geeignet zur Entwicklung von Medienkompetenz.

Alle „digita“-Preisträger zeigen beispielgebend, welchen hohen Mehrwert IT-gestützte Bildungsmedien für das Lehren und Lernen in allen Lebensbereichen bieten können.

 


Weitere Informationen erhalten Sie bei

digita-Geschäftsstelle
Morten Hendricks
Tel. 030-330 99 89 03, Fax 030-330 99 89 01
E-Mail: digita@ibi.tu-berlin.de
IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft gGmbH
Salzufer 22, 10587 Berlin
www.ibi.tu-berlin.de

 
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